Drohnen sind ein wahrer Überflieger

Der Hype um die Drohnen ist ungebrochen. Diese kleinen und großen fliegenden Untertassen lassen jung und alt jubeln. Besonders beeindruckende Luftaufnahmen werden jeden Tag auf YouTube veröffentlicht. Mittlerweile sind die technischen Ausstattungen auch bemerkenswert geworden. Schon längst sind beispielsweise die verbauten Kameras deutlich besser, als zunächst erwartet.
Je nach Preisklasse lassen sich Drohnen mit eingebauten 4K Kameras finden. Hierbei lassen sich bei schnellen Flugmanövern rasante, hochauflösende Videos kreieren.

Leider bestehen je nach Land einige Hürden, die zuerst gemeistert werden müssen, um keine rechtlichen Konsequenten befürchten zu müssen. Wer eine Drohne fliegt, der dringt mit seinem unbemannten Flugobjekt in offiziellen Luftraum ein. Dementsprechend sind offizielle Vorgaben einzuhalten. Angesichts der Frage, was erlaubt ist und was nicht, klären wir die wesentlichen Punkte.

Was darf geflogen werden?

In der Schweiz ist genau vorgegeben, welche Flugobjekte in den Luftraum eindringen dürfen, und welche nicht. Der Bund hat seine eigenen Vorstellungen, wie die Flieger behandelt werden. Besonders beliebt sind Multicopter. Diese Multicopter gehören dennoch zur Kategorie der Drohnen. Laut Gesetz dürfen diese Flugobjekte, solange sie nicht mehr als 30 Kilogramm wiegen, ohne irgendwelche Bewilligungen abheben. Somit steht dem Start als Bodenpilot nichts mehr im Wege. Ein wichtiger Punkt, der auch beachtet werden sollte, sind die Rechte an Flugaufnahmen. Darf einfach während dem Flug drauf los gefilmt werden? Grundsätzlich ja – wenn gewisse Einschränkungen beachtet werden.

Ähnlich wie bei Fotoaufnahmen, gelten auch bei den Aufnahmen mit einer Drohne die Datenschutzrechte jedes Bürgers.
Im Klartext bedeutet das: Sollten fremde Menschen auf den Aufnahmen zu erkennen sein, ist eine Einwilligung erforderlich.
Damit unnötiger Ärger vermieden wird, sollten Privatgrundstücke vermieden werden. Einmal überflogen, könnte es Ärger geben, wenn brisante Dinge auf den Aufnahmen zu sehen sind. Völlig ausreichend ist es schon, wenn das Gesicht zu erkennen ist.

Was ist verboten und welche Auflagen gibt es noch?

Trotz der Technik, die sich gefühlt mit jeder weiteren Drohne verbessert, ist ein Absturz niemals ausgeschlossen.
Folglich können Fluggeräte, die aus welchen Gründen auch immer vom Himmel fallen, für einen enormen Schaden verantwortlich sein.
Dementsprechend ist es nur verständlich, dass Multicopter nicht über Menschenmengen fliegen dürfen. Im schlimmsten Fall könnte ein Absturz tödlich enden, wenn eine 20 Kilo Drohne vom Himmel auf den Kopf eines Menschen fällt.

Zusätzlich zu dem Verbot über Menschenansammlungen zu fliegen, gelten weitere Vorschriften. So ist es zwingend erforderlich, sein eigenes Flugobjekt permanent im Auge zu behalten. Da Hersteller mittlerweile auch spezielle Brillen anbieten, die eine Egoperspektive beim Fliegen ermöglichen, ist es vorgeschrieben, eine weitere Person zur Kontrolle anwesend zu haben.
Besagte Person darf die Drohne nicht aus den Augen verlieren und muss in der Lage sein, bei Notfällen in die Steuerung eingreifen zu können. Letztlich bedeutet das auch, dass autonomes Fliegen verboten ist. Per GPS programmierte Flugkörper, die beispielsweise dem Besitzer automatisch folgen, sind verboten.

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