IO Hawks – Technik die Spaß macht, aber verboten ist

Viele Trends stammen entweder aus den USA oder aus Asien. So verhält es sich auch mit den Elektrorollern, Stehrollern oder auch einfach nur IO Hawk genannt. Durch neue Technik ist es möglich sich zu bewegen, ohne selber laufen zu müssen. Das eigene Gewicht reguliert dabei die Geschwindigkeit, sowie die Richtung in die man fährt. Was eigentlich nach einem großem Spaß klingt, ist für die Behörden mit viel Ärger verbunden. Leider sind diese Monowheels nicht erlaubt, weshalb Fahrer hohe Geldstrafen riskieren, wenn diese mit entsprechenden Geräten erwischt werden. Zum Leid der Käufer gibt es von Seiten der Händler auch keine Aufklärung. Viele Kunden wissen überhaupt nicht, dass dieses Gerät in der Schweiz nicht auf öffentlichen Orten gefahren werden darf.

Die auch als Smart-Wheels bekannten Rollbretter, die ein wenig an ein Skateboard erinnern, können beeindruckende 25 Km/h erreichen. Manch findiger Entwickler schafft auch deutliche höhere Geschwindigkeiten. Um eindeutig zu klären, ob und wenn ja, welche Geräte öffentlich genutzt werden dürfen, wurde die Töfflinummer eingeführt. Wenn ein E-Skateboard diese Nummer besitzt, darf es auch öffentlich genutzt werden. Da die Prüfung der Geräte von den Importeuren und Verkäufern gezahlt werden muss, dürfen die meisten frei verkäuflichen Erfindungen nicht gefahren werden.
Lediglich die Firma Segway hat eine solche Erlaubnis erhalten. Alle anderen müssen sich mit dem Privatgelände zufrieden geben.

Wie ist die Gesetzeslage in anderen Ländern?

Aufgrund der Entscheidungsfreiheit der einzelnen Länder, ist es für Verkäufer in manchen Ländern einfacher, ihre Ware zu verkaufen. Zwar müssen die zweirädrigen Stehroller in Deutschland, Österreich und Frankreich mit einer Lenkstange versehen sein, aber dann dürfen diese auch öffentlich genutzt werden. Sinn und Zweck des ganzen ist die Sicherheit.

Zum Vergleich: Wer in Deutschland ein Mofa fahren möchte, was auch nicht schneller als 25 Km/h sein darf, also vergleichbar mit einem IO Hawk, der brauch dafür einen Mofaschein. Diesen Schein bekommt man ausschließlich über eine Fahrschule. Das die Länder daher auf Nummer sicher gehen wollen und alle im Straßenverkehr schützen möchten, ist nachvollziehbar.

Sollte sich auf öffentlichen Straßen ein Unfall ereignen, so wird dieser mit viel Pech sehr teuer, wenn das Unfallgerät keine Zulassung hatte. Ohne die Zulassung erlischt der Versicherungsschutz, weshalb der Schaden + Strafe aus eigener Tasche gezahlt werden muss. Auch ohne Unfall wird es in Zürich sehr teuer, wenn die Stadtpolizei bei einer Kontrolle einen Verstoß bemerkt. Hier kann die Strafe schnell an die 1000 Franken betragen. Gemessen am Einkaufspreis der Geräte scheint das ein ziemlich teures Hobby zu werden. Mit stärkerer Aufklärung soll verhindert werden, dass ahnungslose Käufer in die Falle tappen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.