Neue Spracherkennung im Wohnzimmer – Alexa kommt

Alexa. Auf diesen Namen hört die neue Vorzeigebox aus dem Hause Amazon. Mit insgesamt sieben Mikrofonen werden die Umgebungsgeräusche erkannt. Dabei können Interessenten zwischen mehreren Versionen der Audiobox frei wählen. Wer es gerne ein wenig kompakter möchte, kann sich beispielsweise für das Amazon Echo Dot begeistern. Diese kleinere Variante sieht wie ein großer Punkt aus, aber besitzt keine hohen Lautsprecher, wie der große Bruder bzw. Schwester: Amazon Echo.

Als Standardeinstellung reagiert das Gerät auf den Namen Alexa. Wem das nicht passt, kann den Erkennungsnamen auch auf Echo, Amazon oder aber Computer ändern. Wahlweise besteht auch die Option durch drücken von einem Knopf die Erkennung zu aktivieren. Die Besonderheit an dem Gerät: Dadurch, dass die Spracherkennung erstaunlich gut funktioniert, macht es Spaß, gewisse Tätigkeiten per Sprachsteuerung erledigen zu lassen. Für die richtige Unterhaltung sorgt Amazon mit entsprechenden Schnittstellen. Spotify kann problemlos mit dem Gerät verbunden werden.

Die Funktionen im Überblick

Bei der Einrichtung kann gewählt werden, ob Alexa sich über das W-LAN oder Bluetooth verbinden soll. Über W-LAN besteht der Vorteil, dass alle anderen Geräte, wie Smartphone, auch verbunden sein können. Mit Bluetooth könnte es aufgrund der Entfernung zu Problemen kommen. Ähnlich wie Apples Siri ist das Gerät in der Lage die Playlist von Spotify zu durchsuchen, einen wichtigen Termin einzutragen, aber auch einen Timer zu stellen, um die Wäsche nicht zu vergessen. Je mehr externe Geräte gekoppelt sind, um so besser klappt es, untereinander vernetzt zu sein.

Dazu kommen ähnlich wie beim Smartphone die Apps, die aber Skills genannt werden. Diese geben Alexa weitere Fähigkeiten, die je nach Wunsch installiert werden können. Jedoch sind Drittanbieter meistens für deren Funktionalität verantwortlich. Denkbare Szenarien wären: Zukünftige SmartHomes können mit Alexa verbunden werden. Selbst Bankangelegenheiten sind kein Problem mehr, dank der entsprechenden Skills.

Datenschützer sind nicht erfreut

Was wäre ein neues, technisches Gerät, was dermaßen viele Funktionen hat, ohne die Kritik der Datenschützer? Richtig, langweilig. Was den Benutzern klar sein muss: Alles was gesprochen und aufgenommen wird, landet bei Amazon in der Cloud. Je mehr mit dem Echo gesprochen wird, um so besser wird die Spracherkennung.

Um auch auf das Aktivierungswort reagieren zu können, müssen die Mikrofone ständig aktiv sein. In der Theorie könnte Amazon somit auch die Privatsphäre ausspionieren. Schlussendlich müssen die Käufer selber wissen, was sie wollen. Wer meint so ein Gerät kaufen zu müssen, der ist sich über die eventuelle Gefährdung der Privatsphäre in der Regel im klaren. Notfalls lieber noch warten, bis die Technik ausgereifter ist.

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